Siemens Energy EINE FARBE. EIN TEAM. EINE ZUKUNFT. TEAM PURPLE STEHT ZUSAMMEN

Am 09. September 2026 fand an allen Siemens Energy Standorten in Deutschland ein Aktionstag im Rahmen einer knackigen Fotoaktion statt. Unter dem Motto „EINE FARBE. EIN TEAM. EINE ZUKUNFT. TEAM PURPLE STEHT ZUSAMMEN“ kamen auch Beschäftigte des Duisburger Standortes zusammen.

EINE FARBE. EIN TEAM. EINE ZUKUNFT. TEAM PURPLE STEHT ZUSAMMEN

Zum Hintergrund: Am 25.08.2026 hat der Vorstand der Siemens Energy AG erklärt, die rechtliche und operative Verselbständigung seiner profitablen Sparte „Transformation of Industry“ vorzubereiten. Ziel ist laut Unternehmensangaben die Schaffung eines starken und unabhängigen Unternehmens für industrielle Energielösungen.

„Für die Beschäftigten kommt dieser Vorschlag zur völlig falschen Zeit. Die Kolleginnen und Kollegen bei TI haben in den vergangenen Jahren mit großem Einsatz und viel Engagement die positive Entwicklung des Unternehmens maßgeblich mit ermöglicht“, so Nadine Florian -Gesamtbetriebsrätin und stellv. Betriebsratsvorsitzende am Standort Duisburg.

Die Beschäftigten haben Verantwortung übernommen, Veränderungen mitgetragen und ihren Beitrag zum Erfolg geleistet. Umso schwieriger ist es nun zu verstehen, dass all diese Anstrengungen offenbar nicht ausreichen sollen und stattdessen eine Trennung als der bessere Weg dargestellt wird. Viele Beschäftigte empfinden dies, als würde man sie vor die Tür setzen, obwohl sie ihren Teil zum Erfolg beigetragen haben. Mit einer solchen Entscheidung setzt der Vorstand nicht nur die entstandene Aufbruchstimmung bei Siemens Energy aufs Spiel, sondern würde zugleich wichtige Zukunftsfelder aus der Hand geben.

„Wir werden jeden Vorschlag, den der Vorstand dem Aufsichtsrat vorlegt, daran messen, ob Arbeitsplätze, Mitbestimmung, Tarifstandards, Forschungskompetenz und industrielle Wertschöpfung langfristig gesichert werden, so Patrizia Kalemba, Betriebsratsvorsitzende am Standort Duisburg und Sprecherin der Projektgruppe. „Wir freuen uns in jedem Fall sehr, dass uns so viele Beschäftigte im Rahmen der Fotoaktion aktiv unterstützt haben und berichten über die weiteren Entwicklungen,“ so Kalemba weiter.