Worum es uns geht
Hier im Ruhrpott zählt nicht, was du sagst – sondern was du machst.
Wir arbeiten (hart). Wir halten zusammen. Wir stehen füreinander ein.
Und wenn es drauf ankommt, stehen wir auf. Bis hierhin und nicht weiter.
Hände weg von unserem Sozialstaat!
Die Lage ist so klar wie bitter:
Während wir den Laden am Laufen halten, reagieren viele Arbeitgeber auf Krisen mit denselben alten Rezepten – Stellenabbau, Arbeitsverdichtung, Kostendruck und Verlagerung von Risiken auf die Beschäftigten oder die Gesellschaft. Gleichzeitig erzählen uns manche in der Politik, wir seien zu teuer, zu krank, zu alt. Sie diskutieren längere Arbeitszeiten, spätere Renten und Kürzungen beim Sozialstaat.
Sie sagen: zu faul, zu krank, zu alt, zu teuer.
Wir sagen: Ohne die „Faulen, Kranken, Halbzeit‑ und Pyjamabeschäftigten, Freizeit‑Manager und Berufs‑Faulenzer“ – ohne uns, steht alles still.
Ruhrpott Rebellion ist kein Slogan.
Es ist eine Haltung.
Es ist die klare Ansage: Wir lassen uns nicht entwürdigen und gegeneinander ausspielen.
Wir wissen, woher wir kommen:
Aus Werkhallen und Büros und allem dazwischen und darüber hinaus. Aus Schichtarbeit, Teilzeit und Homeoffice. Aus dem echten Leben, aus harter Arbeit. Aus kleinen und großen Teams – aus allen Berufen und Branchen. Aus Erfahrungen von Zusammenhalt, Engagement und Solidarität – getragen von allen, die jeden Tag ihren Beitrag leisten und den Laden am Laufen halten.
Die Errungenschaften und Erfolge der Arbeiterbewegung seit 1848 sind nicht vom Himmel gefallen – sie wurdenerkämpft. Streik für Streik. Schritt für Schritt. Schulter an Schulter.