04. Juli 2026 Aufruf zur Ruhrpott-Rebellion in Duisburg

Mit der Ruhrpott Rebellion wollen wir ein klares und sichtbares Signal setzen – gegen die zunehmenden Angriffe auf unseren Sozialstaat und gegen die fortschreitende Abwertung von Beschäftigten sowie Angriffe auf Arbeitnehmer*innenrechte. Unsere zentrale Botschaft lautet: Bis hierhin und nicht weit!

Ruhrpott-Rebellion 2026

 

Worum es uns geht

Hier im Ruhrpott zählt nicht, was du sagst – sondern was du machst.
Wir arbeiten (hart). Wir halten zusammen. Wir stehen füreinander ein.
Und wenn es drauf ankommt, stehen wir auf. Bis hierhin und nicht weiter.

Hände weg von unserem Sozialstaat!
Die Lage ist so klar wie bitter:
Während wir den Laden am Laufen halten, reagieren viele Arbeitgeber auf Krisen mit denselben alten Rezepten – Stellenabbau, Arbeitsverdichtung, Kostendruck und Verlagerung von Risiken auf die Beschäftigten oder die Gesellschaft. Gleichzeitig erzählen uns manche in der Politik, wir seien zu teuer, zu krank, zu alt. Sie diskutieren längere Arbeitszeiten, spätere Renten und Kürzungen beim Sozialstaat.

 

Sie sagen: zu faul, zu krank, zu alt, zu teuer.
Wir sagen: Ohne die „Faulen, Kranken, Halbzeit‑ und Pyjamabeschäftigten, Freizeit‑Manager und Berufs‑Faulenzer“ – ohne uns, steht alles still.

 

Ruhrpott Rebellion ist kein Slogan.
Es ist eine Haltung.
Es ist die klare Ansage: Wir lassen uns nicht entwürdigen und gegeneinander ausspielen.

Wir wissen, woher wir kommen:
Aus Werkhallen und Büros und allem dazwischen und darüber hinaus. Aus Schichtarbeit, Teilzeit und Homeoffice. Aus dem echten Leben, aus harter Arbeit. Aus kleinen und großen Teams – aus allen Berufen und Branchen. Aus Erfahrungen von Zusammenhalt, Engagement und Solidarität – getragen von allen, die jeden Tag ihren Beitrag leisten und den Laden am Laufen halten.

Die Errungenschaften und Erfolge der Arbeiterbewegung seit 1848 sind nicht vom Himmel gefallen – sie wurdenerkämpft. Streik für Streik. Schritt für Schritt. Schulter an Schulter.

Aufruf zur Ruhrpott-Rebellion am 04. Juli 2026 in Duisburg

Mit der „Ruhrpott Rebellion“ wollen wir ein klares und sichtbares Signal setzen – gegen die zunehmenden Angriffe auf unseren Sozialstaat und gegen die fortschreitende Abwertung von Beschäftigten sowie Angriffe auf Arbeitnehmer*innenrechte.

Charakter der Ruhrpott-Rebellion

Wir wollen bewusst pragmatisch starten, Breite erzeugen und ins Handeln kommen – statt uns in endlosen Grundsatzdebatten zu verlieren.
Einfach anfangen und machen. Schauen, was geht, und Schritt für Schritt die „Rebellion“ ins Rollen bringen.

Was uns verbindet, ist unsere entschlossene Antwort auf die Angriffe von Arbeitgebern und Regierung – insbesondere auf die Errungenschaften unseres Sozialstaats und unsere Arbeitnehmer*innenrechte.

Für das Ruhrgebiet haben wir uns bereits auf ein gemeinsames Auftreten verständigt. Parallel entstehen Initiativen in weiteren Regionen und Städten in NRW.

Vor Ort setzen wir auf eine breite Allianz: Die DGB-Familie, die Organisationen des Sozialstaatsbündnisses, Bündnispartner aus der Stadtgesellschaft, politische Kultur und Öffentlichkeit

Eingeladen sind alle demokratischen Initiativen, Verbände, Vereine und Organisationen, sich zu beteiligen, den Aufruf mitzutragen und gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen.

Gemeinsam, sichtbar und mit klarer Haltung: „Bis hierhin – und nicht weiter!“

Plakat zur Ruhrpott-Rebellion am 04. Juli 2026 in Duisburg (A3)

Jetzt braucht es breite Unterstützung
Jetzt ist die Zeit, nicht nur zu reden – sondern zu handeln.
Kommt zusammen. Kommt mit auf die Straße. Bringt eure Familien, eure Freunde und Bekannte sowie Kolleginnen und Kollegen mit.

Gemeinsam machen wir Druck. Wir sind viele. Wir sind organisiert. Und wir Sind bereit, uns einzumischen.

Für Würde. Für Solidarität. Für Zukunft.

Werdet Teil der Ruhrpott Rebellion! 

Jetzt braucht es breite Unterstützung: 

Bringt euch ein – organisiert, mobilisiert und ruft mit auf! Schließt euch dem Bündnis an.
Kontakt: karsten.kaus@igmetall.de oder uensal.baser@igmetall.de 
Gemeinsam sind wir viele. Gemeinsam machen wir Druck