Energie bezahlbar halten - Netze fair finanzieren DGB Stellungnahme zum Zuschuss für Übertragungsnetzentgelte

Steigende Stromkosten belasten Haushalte und Betriebe. Der DGB fordert deshalb staatliche Zuschüsse zu den Übertragungsnetzentgelten, um Verbraucher zu entlasten und Arbeitsplätze in der Industrie zu sichern.

Umwelt, Energie, Strom, Stromleitung

28. August 2025 28. August 2025


Die Energiewende ist eines der größten Zukunftsprojekte unserer Zeit – doch sie darf nicht zu einer sozialen Schieflage führen. Besonders die stark steigenden Übertragungsnetzentgelte sorgen bei vielen Menschen und Betrieben für wachsende Sorgen.

In seiner aktuellen Stellungnahme fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) deshalb, die Kosten gerechter zu verteilen und mit staatlichen Zuschüssen abzufedern. Ziel ist es, Haushalte zu entlasten, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu sichern und soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten.

Denn klar ist: Steigende Strompreise treffen nicht nur den privaten Geldbeutel, sondern gefährden auch die industrielle Basis in Deutschland. Gerade hier in Duisburg-Dinslaken, wo viele energieintensive Betriebe wie die Stahl- und Metallindustrie angesiedelt sind, drohen ohne Entlastung Standortverluste und damit auch Arbeitsplätze.

Der DGB macht deutlich, dass die Finanzierung der Energiewende nicht einseitig den Beschäftigten und Verbraucherinnen aufgebürdet werden darf. Vielmehr sollen öffentliche Mittel und Beiträge von denjenigen, die von der Transformation profitieren, stärker einbezogen werden. Nur so kann die Energiewende auf breite Akzeptanz stoßen.

Die IG Metall Duisburg-Dinslaken unterstützt diese Forderungen ausdrücklich: Eine gerechte Energiewende gelingt nur, wenn sie für alle bezahlbar bleibt.

👉 Die vollständige Stellungnahme des DGB finden Sie weiter unten. 

DGB Stellungnahme

des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: Entwurf eines Gesetzes für einen Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten für das Jahr 2026