Duisburg, 30. Oktober 2024 IG Metall mobilisiert in Alpen und Moers: Klare Ansage für faire Bezahlung

Bei den beiden Warnstreiks in Alpen und Moers sind 200 Beschäftigte dem Ruf der IG Metall zum Warnstreik gefolgt. In Moers haben 70 Beschäftigte von EagleBurgmann-Espey am Warnstreik auf dem Parkplatz teilgenommen, in Alpen nahmen 130 Gewerkschaftsmitglieder am Warnstreik teil.

30. Oktober 2024 30. Oktober 2024


Kreis Wesel – Bei den beiden Warnstreiks in Alpen und Moers sind 200 Beschäftigte dem Ruf der IG Metall zum Warnstreik gefolgt. In Moers haben 70 Beschäftigte von EagleBurgmann-Espey am Warnstreik auf dem Parkplatz teilgenommen.

Moers_BR-Vorsitzender M_Reszke im Gespräch mit MdB Jan Dieren Moers_BR-Vorsitzender M_Reszke im Gespräch mit MdB Jan Dieren

„Die Auftragslage ist stabil. Wir brechen hier einen Rekord nach dem anderen. Wir wollen entsprechend auch daran beteiligt werden. Dem Unternehmen geht’s gut und es muss nun auch den Beschäftigten zugutekommen.“ sprach Michael Reszke, Betriebsratsvorsitzender der EagleBurgmann-Espey am Standort Moers. 

 

Ünsal Başer, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Duisburg-Dinslaken berichtete zum aktuellen Verlauf der Tarifverhandlungen. Ein besonderer Gast, der mittlerweile mehrfach bei Tarifverhandlungen an der Seite der Arbeitnehmer von EagleBurgmann-Espey stand, war der Bundestagsabgeordnete Jan Dieren.

Ünsal Başer begrüßte Jan Dieren und übergab ihm das Wort für ein Grußwort. „Die Beschäftigten sind es, die durch ihre Arbeit erst den Wert für Unternehmen schaffen. Sie tragen mit ihrem Arbeitskampf eine hohe gesellschaftliche Verantwortung - für sich und ihre Familien, für die Kolleginnen und Kollegen im Betrieb und in der Branche sowie für die Sicherung von Arbeitsplätzen im ganzen Land. Es wäre gut, wenn auch die Arbeitgeber ihrer Verantwortung für die Beschäftigten und die Gesellschaft in den Tarifverhandlungen gerecht würden.“ so Jan Dieren, MdB. 

In Alpen nahmen 130 Gewerkschaftsmitglieder am Warnstreik vor dem Norgren Standort. „Wir brauchen mehr Geld im Portmonnaie um weiterhin die gestiegenen Preise für Lebensmittel und Energie bezahlen zu können. Es gibt kein wirtschaftliches Wachstum ohne der Steigerung des privaten Konsums. Es ist nach wie vor zu spät, zu wenig und zu lang.“ so Sandra Jäger, Betriebsratsvorsitzende des Norgren Standort in Alpen. Gerlinde Schenk von der IG Metall Duisburg-Dinslaken ergänzte „Wir sehen hier in Alpen wie stark und geschlossen die Belegschaft hinter unserer Forderung steht.“

Alpen_BR-Vorsitzende Sandra Jäger Norgren Alpen_BR-Vorsitzende Sandra Jäger Norgren

In Alpen nahmen 130 Gewerkschaftsmitglieder am Warnstreik vor dem Norgren Standort. „Wir brauchen mehr Geld im Portmonnaie um weiterhin die gestiegenen Preise für Lebensmittel und Energie bezahlen zu können. Es gibt kein wirtschaftliches Wachstum ohne der Steigerung des privaten Konsums. Es ist nach wie vor zu spät, zu wenig und zu lang.“ so Sandra Jäger, Betriebsratsvorsitzende des Norgren Standort in Alpen. 

 

Gerlinde Schenk von der IG Metall Duisburg-Dinslaken ergänzte „Wir sehen hier in Alpen wie stark und geschlossen die Belegschaft hinter unserer Forderung steht.“