Duisburg, 29. Oktober 2024 Beschäftigte von Siemens Energy Global wehren sich gegen mickriges Angebot

Im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie erhöhen die Beschäftigten vor der dritten Verhandlungsrunde am 31. Oktober 2024 in Nordrhein-Westfalen den Druck.

29. Oktober 2024 29. Oktober 2024


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Duisburg – Im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie erhöhen die Beschäftigten vor der dritten Verhandlungsrunde am 31. Oktober 2024 in Nordrhein-Westfalen den Druck. Mit großer Beteiligung haben die Beschäftigte von Siemens Energy Global am Standort Duisburg die Warnstreik-Phase gestartet. 350 Beschäftigte legten die Arbeit nieder, um im Werk und vor der Verwaltung an der Warnstreikkundgebung teilzunehmen. Damit soll die Arbeitgeberseite zu einem neuen verhandlungsfähigen Angebot bewegt werden. 

 

"Das mickrige Angebot der Arbeitgeber verkennt der Ernst der Lage. Unsere Kolleginnen und Kollegen brauchen mehr Geld. Mit der zusätzlichen Kaufkraft stärken wir die Konjunktur. Mit den Warnstreiks in unserer Region und vor allem hier bei Siemens Energy am Standort Duisburg machen wird deutlich das es uns ernst ist!“ so Sabrina Jaeger-Kruschinski, Kassiererin der IG Metall Duisburg-Dinslaken „Das Angebot der Arbeitgeber liegt noch weit entfernt von einer ernst gemeinten Wertschätzung.“ so Jaeger-Kruschinski weiter. 

 

Bei der Warnstreikkundgebung sprachen Martin Schriever, Stellvertretender Betriebsratsvorsitzender und Gabriel Kroll, Jugend- und Auszubildendenvertreter am Standort Duisburg.